Seit Juni 2023 ist das Projekt der „Region der Lebensretter“ auch in Stadt und Landkreis Fürth aktiv und damit aktuell das größte Ersthelfer- und AED-Netzwerk in Deutschland.
Dafür werden einerseits im öffentlichen Raum Laien-Defibrillatoren (sogenannte AEDs) montiert und andererseits im Fall eines Herzstillstands neben dem Rettungsdienst auch qualifizierte Ersthelfende zum Einsatzort alarmiert.
Durch dieses Zusammenspiel wird das sogenannte „therapiefreie Intervall“ bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes mit lebensrettenden Erstmaßnahmen verkürzt und so die Überlebenschance für die Patienten erhöht.
Nun wurde durch die Feuerwehr Deutenbach ein AED gesponsort und steht der Öffentlichkeit im Notfall zur Verfügung.
Projektpartner in der Region Nürnberg-Fürth-Erlangen ist die Arbeitsgemeinschaft Notfallmedizin Fürth e. V./ AGNF mit der Initiative „Fürth schockt!“.
Über diese hat die Feuerwehr Deutenbach die Patenschaft mit einem AED für die nächsten vier Jahre geschlossen. Das bedeutet, die AGNF kümmert sich um Anschaffung, Überwachung, Wartung und ggf. Ersatz des AED, die Feuerwehr Deutenbach übernimmt die finanzielle Sicherung der Maßnahmen.
Durch die Installation am Kreisverkehr in der Regelsbacher Straße („Deutenbacher Plärrer“) als zentralem Knotenpunkt kommt der AED damit hauptsächlich zur Förderung der Gesundheitsversorgung der Bevölkerung in Deutenbach zugute.
Finanziell gefördert wird die Anschaffung freundlicherweise aus dem Regionalbudget der „Kommunalen Allianz Biberttal-Dillenberg“ sowie aus Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft und dem Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus.
Als kommunalen Partner konnte die Feuerwehr Deutenbach die Stadtwerke Stein gewinnen: sie ermöglichten einerseits die Installation an der Trafostation und stellen andererseits die Stromversorgung für die notwendige Beheizung im Winter und Beleuchtung sicher.
v.l.n.r: Stefan Mull (Geschäftsführer Stadtwerke Stein), Bertram Höfer (1. Bürgermeister), Sebastian Raps (Fürth schockt),
Thomas Hebbecker (1. Kommandant FF Deutenbach), Werner Hofmann (Vorsitzender FF Deutenbach)
Im laufenden Jahr wurde von der Leitstelle in Stein bereits zu 8 Reanimationen alarmiert, insgesamt sind derzeit 31 qualifizierte Helfende im Stadtgebiet registriert.
Hinweis:
Im Bedarfsfall steht der AED natürlich rund um die Uhr (24/7/365) allen Ersthelfenden zur Verfügung und ist damit unseres Wissens nach erst der zweite ständig erreichbare AED im Stadtgebiet (der andere ist in der Telefonzelle am Rathaus)!
Wir danken allen Beteiligten für die sehr gute Zusammenarbeit und Unterstützung und hoffen, dass der AED möglichst selten bestimmungsgemäß zum Einsatz kommen muss!

