Bei schönstem Sonnenschein hatten die Löschdrachen im Februar wieder einmal die Möglichkeit, über den Tellerrand der üblichen Feuerwehr-Übungen und -Einsätze zu schauen.
Zu Besuch kam die Steiner Falknerin Alexandra Hawelka mit ihrem 7,5-jährigen Harris Hawk "Hicks". Auch wenn man nicht oft die Möglichkeit hat, solche stolzen Greifvögel in freier Wildbahn zu sehen (wobei Hicks' Art in Mittel- und Südamerika beheimatet ist), haben auch wir als Feuerwehr mit überwiegend urbanem Einsatzgebiet immer wieder Einsätze mit Wildtieren wie Papageien aber auch Eichhörnchen, Mardern, Hängebauchschweinen u.a. 😉
Und da schadet es nicht, wenn unser Feuerwehr-Nachwuchs bereits frühzeitig lernt, vor solchen Tieren zwar Respekt aber keine Angst zu haben und umsichtig und ruhig zu agieren!


Deshalb gab es zum Einstieg eine kurze theoretische Einweisung in die verschiedenen Ausrüstungsgegenstände einer Falknerin wie Kopfhaube, Federspiel und natürlich dem zwingend notwendigen Lederhandschuh. Aber auch die verschiedenen Federn und Gewölle-Arten wurden den Kindern erklärt und gezeigt (by the way: die Eltern sollten die Hosentaschen vor dem nächsten Waschen nach Gewölleresten durchsuchen...).
Ausrüstung und Lebensweise kennenlernen

Und dann konnte die Ungeduld der Löschdrachen endlich beendet werden - Hicks durfte aus seiner Transportkiste in den Sonnenschein!
Hicks und Kreise der Löschdrachen   Hicks in groß

 

Leider ist Hicks gerade in der Mauser, sodass keine Flugvorführung stattfinden konnte. Und da er ein Wild- und kein Streicheltier ist, konnten die Kinder ihn auch nicht einzeln auf die Hand nehmen. Aber ein Gruppenfoto zum Abschluss ließen sich sowohl Higgs als auch die Löschdrachen natürlich nicht nehmen!
Abschlussfoto von Löschendrachen und Greifvogel

Es war eine interessante, kurzweilige und außergewöhnliche Gruppenstunde und wir danken Hicks und seiner Falknerin Alexandra Hawelka für ihren Besuch bei uns und wünschen noch viele erfolgreiche Flug- und Jagdstunden!